Donnerstag, 12. Oktober 2017

Menschen, die etwas schreiben, ohne wirklich etwas zu sagen, gibt es genug.
Gern gelesen werden aber Texte, die authentisch, stimmig und echt sind. Texte, die eine “Botschaft” beinhalten und den Geist ihrer Schöpfer atmen. Texte von Menschen, die ihre eigene Stimme gefunden haben.
Ich schreibe, weil ich schreiben muss. Schreibend suche ich Antworten auf die Frage nach der Identität (wer bin ich?).
Meine Texte sind auch manchmal autobiographischer Natur, hinweise auf Ereignisse, fatale Handlungen, gesellschaftliches tun, Politisches Gelaber und Offensichtliche Zustände, die man lieber nicht Sehen möchte.
Wo ich es als sinnvoll erachte, werde ich von der Ich-Perspektive auf die Perspektive des Beobachters bzw. Erzählers wechseln (also beim Erzählen den Blick von außen einnehmen), was nicht heißt, dass diese Perspektive eine neutrale Position einnehmen muss.
Vielmehr sind Wertungen auch aus dieser Optik sehr wohl möglich, ja sie drängen sich oftmals sogar auf.
Meine Beiträge sind oftmals situativ verfasst, das heißt, sie sind als Gedanken für ein Sudelheft gedacht, nicht mehr und nicht weniger.
Die dann Allerdings in ganzen Manuskripten enden.
In allen meinen Publikationen finden sich genau diese Vorgehensweisen und oft bin ich dann selbst über mein geschriebenes aber auch über meine Gedanken erstaunt.
Hätte mir vor etwa 20 Jahren jemand erzählt dass ich einmal Bücher und Kolumnen publizieren werde, hätte ich diesen wohl für völlig durchgeknallt erklärt.
Heute aber blicke ich auf knapp 12 Jahre Autorentätigkeit und etwa 40 Buch Publikationen zurück, darüberhinaus auf noch mehr Kolumnen die in bekannten deutschsprachigen Nachrichtenmagazinen ihren Platz gefunden haben.
An dieser Stelle also bedanke ich mich bei allen meinen Leserinnen und Lesern sowie allen meinen Kritikern, für diese bis dato aufregende Zeit.

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