Samstag, 9. September 2017

Im Fall der grausamen Morde an einem neun Jahre alten Jungen und einem 22-Jährigen in Herne begann am vergangenen Freitag vor dem Bochumer Landgericht der Prozess gegen den mutmaßlichen Doppelmörder Marcel H.
Es ist zu erwarten das der tatverdächtige auch Verurteilt werden wird.Die Frage allerdings hierbei ist wohl, ob es mit einer Verurteilung getan ist und Gefängnis hierfür wirklich die richtige Antwort ist, oder aber ob es bei dem Täter tatsächlich um einen Psychisch Kranken Menschen handelt, der eher in einer entsprechenden psychiatrischen Einrichtung besser untergebracht wäre?
Marcel H. gilt als Emotionslos und Kalter Charakter, der wie es die Mutter des Opfers ausdrückte schon früher nicht in der lage war einem in die Augen zu schauen.
Der Verteidiger wie auch Prozessbeobachter beschrieben einen in sich gekehrten unnahbaren jungen Menschen, der auch nicht auf dem Entwicklungsstand gleichaltriger ist.
Er trat vor Gericht auf, war aber Geistig überhaupt nicht anwesend. so ein renommierter Prozessbeobachter.
Die Justiz steht nun vor der Frage was tun?
Der geneigte Zuschauer ruft nach Rache, der kühle Sachverstand sagt, dieser Junge wusste nicht was er tat und gehört nicht in den Knast sondern in eine Behandlerische Maßnahme.!!
Ein Motiv für die Taten war der Staatsanwaltschaft zufolge Mordlust. Marcel H. habe einen Menschen sterben sehen wollen, heißt es in der Anklage. Die Ermittler gehen davon aus, dass er Jaden am Abend des 6. März unter einem Vorwand aus der Wohnung lockte und dann in einem Keller brutal tötete. Der 19-Jährige soll frustriert gewesen sein, weil die Bundeswehr seine Bewerbung abgelehnt hatte. Einen Tag später habe er dann Christopher, bei dem er sich versteckt haben soll, ermordet. Dem ist zu entgegnen, dass Marcel H. überhaupt nicht in der Lage war klare Mordlüsternde Gedanken zu fassen, sondern in einem Emotionalen und psychischen Ausnahmezustand war als er die Taten begangen hatte.
Das Gericht ist beraten hier entsprechende Sachverständigen Gutachten einzuholen und sich an den Offenkundigen Tatsachen zu Orientieren.
Bei einer Verurteilung nach dem Jugendstrafrecht drohen Marcel H. bis zu 15 Jahre Jugendhaft.
Sollte er als Erwachsener verurteilt werden, könnte auch eine lebenslange Freiheitsstrafe verhängt werden - möglicherweise sogar mit anschließender Sicherungsverwahrung.
Mit einem Urteil wird im Oktober gerechnet.

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