Montag, 3. April 2017

Die Funde verbotener Gegenstände in den Hafträumen häufen sich wieder und jetzt wurde sogar eine Waffe gefunden.
Es war zwar nur eine Schreckschusspistole, erweckt aber den Eindruck einer echten Knarre.
„Schmuggel und Mauerüberwürfe müssen dringend einem soliden Sicherheitskonzept weichen.“ Verbotene Gegenstände werden in der JVA Billwerder immer häufiger gefunden. Zuletzt rund 30 im Jahr, 2016 waren es noch 36. Anfang März wurden unter einem Laster Subutex entdeckt.
Die Waffe befand sich in einem Container eines
Zuliefer-Betriebs. Ein Behördensprecher „Alles spricht dafür, dass die verrottete Schreckschusspistole versehentlich von einem Hamburger Unternehmen zur Sortierung in die Anstalt geliefert wurde.“
Drogen, Handys und sogar Waffen, keinesfalls selten und auch kein Einzelfall. Viele Vollzugsanstalten im ganzen Bundesgebiet, haben dieses Problem, das aber weniger auf Schmuggel durch Besucher, denn mehr durch Bedienstete und Zulieferer begründet.
Die Justizbehörden der Länder, sind natürlich nicht besonders daran Interessiert, das solche Vorfälle in die Öffentlichkeit geraten und versuchen diese immer wieder herunterzuspielen.
Ein Thema das wie ich finde, aber einer Öffentlichen Diskussion gestellt werden sollte. Sind die Sicherheitsmaßnahmen zu lasch, werden Justizbeamte so schlecht bezahlt, dass diese selbst Kriminell werden?
Viele solcher Fragen, werden aber gerne von den Justizbehörden der Länder gemieden. Auch in der sogenannten Bayrischen Vorzeige Anstallt Landsberg, gab es bereits solche Vorfälle und zuletzt auch in einem Berliner Gefängnis, wo große Mengen an Handys und Drogen gefunden wurden.
In vielen Anstalten sieht man teilweise sehr hilflos zu wie der Drogenschmuggel bor sich geht und resigniert auch an der Tatsache das vielfach Bedienstete zu Tätern werden.

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