Montag, 12. Dezember 2016

Im Laufe der Jahrtausende gab es die Pubertät, also das Erwachsenwerden schon immer, nur wenn wir den Verlauf betrachten, dann hatten Eltern früher nicht die Probleme die wir heute haben. Andererseits ist es natürlich wichtig und richtig, dass wir uns als Eltern heute mit den Identitätskrisen unserer Kinder auseinander setzen und versuchen ihnen soweit wie möglich da durch zu helfen.
Sicher wünscht sich keiner von uns die Zeiten zurück, in denen das Erwachsen werden eines/r Jugendlichen nur zu dem Zweck von Vorteil war, als dass die Eltern die geschlechtsreifen Mädchen und Jungen bereits jetzt verheiraten konnten um so die Erbfolge oder das Weiterbestehen der Familie zu sichern.
Da WIR uns heute als Moderne und verantwortungsbewusste Eltern den Pubertäts-problemen unserer Kinder stellen und sie ernst nehmen ist wichtig zu intervenieren und wenn nötig auch die Hilfe von Fachleuten in Anspruch zu nehmen, damit aus den lieben Kleinen eines Tages verantwortungsbewusste junge Erwachsene werden können.
Wie ich bereits ausgeführt habe, ist die Pubertät so ähnlich wie eine Metamorphose: Der Körper verändert sich zunehmend. Viele Unsicherheiten sind die Folgen. Es verändert sich etwas, was man nicht mehr rückgängig machen kann, egal, ob man mit dieser Veränderung einverstanden ist oder nicht. Man spürt, dass etwas unwiederbringlich verloren geht. Die Jugendlichen beobachten sich lange im Spiegel und vergleichen sich intensiv mit den anderen. Meistens empfinden sie die anderen als schöner, attraktiver, sicherer. Die Unaufhaltsamkeit der körperlichen Entwicklung verursacht Angst, Angst , die man aber niemandem verraten darf, da sie ja „unbegründet“ ist,
da Veränderungen in dem Alter ja „normal“ sind. Ganz oft haben die Jugendlichen die Vorstellung, dass es nur ihnen so geht und dass sie in Wirklichkeit nicht normal seien. Auf der psychischen Ebene fühlt man sich von den Eltern im Stich gelassen
Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät I
Christian Lukas-Altenburg 2012 - 2016
CLA Medien epubli

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