Samstag, 30. Januar 2016

Das geht aus dem Beschluss des Landgerichts Augsburg zu Hoeneß' vorzeitiger Entlassung hervor, aus dem das Nachrichtenmagazin Focus zitiert. Hoeneß sei demnach verleumdet, erpresst und ausspioniert worden. Ein Fall von Erpressung ist bereits öffentlich geworden, der Täter inzwischen verurteilt.
Hoeneß, der nach seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung bereits am 29. Februar nach nur der Hälfte der vorgesehenen Haftzeit von dreieinhalb Jahren auf freien Fuß kommen soll, habe in der Haft unter den psychischen Belastungen gelitten, heißt es weiter. Von „totaler medialer Beobachtung“ ist die Rede, außerdem habe er sich nie vor „massiven Nachstellungen oder öffentlichen Bloßstellungen“ sicher sein können.
Dennoch sei Hoeneß (64) ein vorbildlicher Häftling gewesen.
In der Justizvollzugsanstalt Landsberg am Lech, wo er zunächst einsaß, habe er ihm aufgetragene Tätigkeiten wie die Arbeit in der Kleiderkammer „gewissenhaft und sorgfältig“ erledigt. Gegenüber Bediensteten und Mitgefangenen sei er stets respektvoll aufgetreten, überdies kameradschaftlich und hilfsbereit gewesen. Nie habe er irgendwelche Allüren an den Tag gelegt oder angedeutet, dass er sich „für etwas Besseres“ hielt.
Sophrasischer kann eine Begründung nicht ausfallen..
In Deutschen Vollzugsanstalten erleidet jeder Insasse Psychische Deprivationen und jeder Insasse muss sich den dortigen Verhältnissen unterordnen.
Auch die Begründung Hoeneß hätte schließlich über 43 Millionen Euro zurückbezahlt und damit den Schaden wieder behoben, kann nicht wirklich als besonderer Umstand nach den einschlägigen Rechtsvorschriften des §57 Abs.2 Satz 2 angesehen werden.
Rechtsstaatlich ist anders als hier tatsächlich gehandelt wird
Der Rechtsstaat zeigt hier dann doch sein hässliches Gesicht und lässt an wirklicher Gerechtigkeit und der Gleichbehandlung vor dem Gesetz zweifeln. "Übrigens ist die Gleichbehandlung vor dem Gesetz ein Verfassungsgut das in diesem Falle mit den Füßen getreten wird.

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