Samstag, 31. Oktober 2015

Das Verbotene Buch..

Es ist kaum zu lauben, das es so etwas in Deutschland tatsächlich noch gibt, da wird ein Fach/Sachbuch, ween dessen Kritischen Inhaltes durch die betroffene Justiz in Baden-Württemberg - Bayern und in Hessen als Justizfeindliche Literatur definiert und innerhalb dieser Justiz, bedeutet
in den Vollzugsanstalten der vorgenannten Länder als Literarisch bedenklich - Vollzugs und Resozialisierungsfeindlich verboten, bzw das Einbringen des Buches unter Androhung von Disziplinarischen Maßnahmen untersagt.
So geschehen mit dem 10ten Band aus der Preisgekrönten Buchreihe Im Dschungel der Justiz mit dem Arbeitstitel das böse Spiel mit dem Leben,

Christian Lukas-Altenburg betrachtet den Dschungel des sich darstellenden totalitären System des Strafvollzug mit all seinen Schattenseiten und Deprivationen am Beispiel der JVA Ulm einer Vollzugsanstalt des so benannten Offenen Vollzuges. Er deckt unter anderem Defizite des sich darstellenden totalitären System des Strafvollzuges auf und frägt nach dem Menschenbild der Gesellschaft hinsichtlich des mit Verfassungsrang Ausgestatteten Grundsatzes der Resozialisierung und Wiedereingliederung ? Sein Fazit fast schon ernüchternd: Ein Vollzugssystem ohne tatsächlichen Behandlungs und Resozialisierungskonzept, Deprivationen und Disziplinierungen anstelle einer tatsächlichen Absicht der Resozialisierung und ein völlig Konzept und Planloses Handeln und agieren, der Verantwortlichen in Politik und Justiz.. Die Gesellschaft völlig Desinformiert und im Unklaren darüber, was sich hinter den Mauern der Justiz tatsächlich tag Täglich abspielt.

Nun reagierte unter anderem die im Buch vorgestellte JVA Ulm auf dieses Werk, doch sehr aressiv und Verbot unter Androhung von Disziplinarischen Maßnahmen, das einbringen dieses Werkes.
Laut der Stellvertretenden Leiterin dieser Einrichtung des Offenen Vollzuges in Baden-Württemberg
unterstellte dem Autoren u.a. eine Vollzugsfeindliche Gesinnung und das Werk selbst als durch und durch Vollzugs und Resozialisierungsfeindlich.
Abgesehen davon dass der Verbot eines Buches egal in welcher Weise gegen Verfassungsgrundsätze
unseres Demokratischen Rechtsstaates verstößt, ein unglaublicher Vorgang in einem Demokratischen Rechtsstaat, welcher sich der Einhaltung der Menschenrechte Verpflichtet hat.

Das durch dieses Verbot geradezu kontraproduktiv die Glaubwürdigkeit dieser Justiz in Frage gestellt wird ist nicht der einzige Grund weshalb solch ein Handeln nicht geduldet werden darf.
Denn ein Verbot gleicht einem Maulkorb und ist schon aus Verfassungsgründen, ein schwerwiegender
Eingriff in die Informelle Selbstbestimmung und die Meinungsfreiheit selbst.
Die Leserinnen und Leser der Buchreihe werden solch ein Handeln nicht dulden und die Justiz zur Rede stellen, denn Rechtsstaatlich ist ein solches Verhalten in gar keinem Falle.


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