Sonntag, 8. März 2015

Schon im Kindergarten, aber spätestens während der Schulzeit müssen Kinder Schritt für Schritt ohne die ständige Unterstützung ihrer Eltern zurechtkommen. Dabei sind sie vielfältigen Anforderungen und Belastungen ausgesetzt. Trennung von zu Hause, Konflikte mit Freunden, Lehrern oder Klassenkameraden, hohe Leistungsanforderungen und Erfolgsdruck, aber auch die Konfrontation mit Gewalt und Suchtstoffen gehören für viele Schüler zum Alltag. Um diese verschiedensten Auseinandersetzungen unbeschadet zu überstehen, brauchen Kinder ein starkes Selbstbewusstsein und Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Der Grundstein dafür wird in der Familie gelegt.
Ruhe und Gelassenheit sind in unserer schnelllebigen Gesellschaft ein kostbares Gut geworden, das müssen auch die Kleinsten schon erfahren. In vielen modernen Familien müssen oder wollen beide Eltern arbeiten, so dass Kinder schon früh in eine Krabbelgruppe oder den Kindergarten gehen.
Auch die Einschulung soll künftig so früh wie möglich erfolgen, und Rückstellungen werden nicht mehr gerne gesehen.
Da brauchen Kinder ein stabiles Selbstbewusstsein und starke Nerven, um diesen schnellen Lebensrhythmus gut zu verkraften. Trotz liebevoller Versorgung und behutsamer Förderung können Erzieher und Erzieherinnen oder Lehrer und Lehrerinnen nicht das Gefühl der uneingeschränkten Liebe und Anerkennung vermitteln, das Kinder von ihren Eltern bekommen sollten.
Diese Basis gesunden Selbstvertrauens und innerer Stärke wird nach wie vor in der Familie gelegt.
Eltern sind die wichtigste Instanz für Ihr Kind. Zu Ihnen hat es die erste tiefe Beziehung, und die Erfahrungen, die es dabei macht, wirken sein ganzes Leben lang nach. Sie sind der erste Ansprechpartner und die Sicherheit,s Basis, auf die es sich zurückziehen kann. Und gleichzeitig sind Sie das Vorbild dafür, wie Ihr Kind auf seine Umwelt zugehen wird, wie es Konflikte und schwierige Situationen meistert.
Ich habe es in allen Publikationen, immer wieder betont und darauf verwiesen. Eltern und Familie sind das wichtigste Entwicklungskriterium für Kinder und wenn diese nicht im Stande sind, ihren Kindern, "Achtung -Respekt und Aufmerksamkeit" zu geben, wird das Kind nachhaltig in seiner Entwicklung geschädigt.
In meiner Buchreihe "Eine gescheiterte Existenz" bin ich auf diese vielen Gründe, warum Kinder scheitern eingegangen und habe versucht, diese Defizite deutlich beim Namen zu nennen.
Die Buchreihe Eine gescheiterte Existenz....
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