Donnerstag, 8. Januar 2015



Uli Hoeneß ist zurück beim FC Bayern: Nach acht Monaten in Haft hat der verurteilte Steuersünder als Freigänger einen Job in der Nachwuchsabteilung der Münchner übernommen. Der 63-Jährige mischt beim Rekordmeister wieder mit - und es ist davon auszugehen, dass die neue Tätigkeit für Hoeneß der Einstieg ist, um bald wieder ein höheres Amt zu übernehmen. Bereits jetzt soll er im Nachwuchsbereich viele Veränderungen anstoßen.

Hoeneß war seit seinem Haftantritt am 2. Juni bis zum Jahresbeginn in der Justizvollzugsanstalt in Landsberg/Lech untergebracht, seitdem lebt er in der JVA Rothenfeld im Freigängerhaus. Das ist nicht das einzige neue für Hoeneß in 2015.

Als Freigänger muss Hoeneß jeden Abend um 18 Uhr zurück in Rothenfeld, das in der Nähe des Starnberger Sees liegt, sein, um dort die Nacht zu verbringen. Abgeholt wird er von seinem Fahrer jeweils um acht Uhr morgens. Die Fahrt dauert - zwischen 40 und 60 Minuten. Der frühere Bayern-Präsident hat eine 40-Stunden-Woche. Die Benutzung eines Handys ist ihm gestattet, sein Büro liegt auf einem Flur mit den Büros von Karl-Heinz Rummenigge, und Matthias Sammer,

Hoeneß Verdient in seiner neuen Funktion rund 20.000 Euro im Monat verdient. Außerdem zahlt der FCB demnach die Sozialversicherungsabgaben, den Chauffeur plus Benzinkosten sowie die Kosten, die für Hoeneß Unterbringung in der JVA anfallen. Laut dem Bericht sind dies knapp 350 Euro im Monat, die an den Freistaat Bayern gehen.

Wie lange ist Hoeneß noch Freigänger?

Noch gibt es hierzu keine offizielle Aussage.
Es darf allerdings davon ausgegangen werden, dass Hoeneß Haftstrafe nach der Hälfte der Zeit zur Bewährung ausgesetzt wird, weil der frühere Profi Ersttäter ist und seine Steuerschuld komplett beglichen hat. Er käme dann zum 1. März 2016 frei.

Hoeneß erklärte im verlaufe seiner Geburtstagsfeier am 5 Januar im Käfer München, seinen Gästen (u.a. Karl-Heinz Rummenigge,
Schalke-Boss Clemens Tönnies, Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber):
„Ich muss die Zeit nutzen, um nachzudenken“.

Wenn es nicht so Traurig wäre, wie man in Bayern Rechtsstaatlichkeit und Gleichbehandlung vor dem Gesetz interpretiert, könnte man glatt sagen,
"Ein kleverer Schwabe unser Uli" der seine bayrischen Amigos fest im Griff hat !!
Ganz böse Zungen behaupten ja, wo hoch die Berge und tief der Verstand, da ist das Bayernland....

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