Mittwoch, 17. September 2014

Offener Vollzug, ja oder Nein?
Eines gleich vorweg, auch Uli Hoeneß hat ein Recht auf entsprechende Resozialisierung und Wiedereingliederung !!
Auch der Mörder oder Totschläger hat dieses Recht und Niemanden steht es zu, einem Verurteilten Straftäter solche Rechte abzusprechen. Auf der anderen Seite aber und das ist die eigentliche Crux, muss auch ein Uli Hoeneß wie jeder andere behandelt werden, es darf keine auch wie immer geartete Vorzugsbehandlung für ihn geben. Betrachtet man nun den sich darstellenden Sachverhalt, so muss doch die Frage nach der Gleichbehandlung vor dem Gesetz gestellt werden. Hoeneß erfuhr und erfährt immer wieder, Vorzüge, die anderen Insassen schlicht vorenthalten bleiben.
So beispielsweise erfreut er sich regelmäßig Besuche durch ehemalige Vereinskameraden, Freunde und auch anderer Prominenter, was dazu führt, dass dieser immer wieder Sonder Besuche erhält, die anderen vorenthalten oder gar mit Verweis auf das gültige Strafvollzugs Gesetz verweigert werden.
Er wurde mal eben zu einer Kardiologischen Untersuchung, in eine Privatklinik mit Seeblick und natürlich First Class Service verlegt, was er angeblich selbst bezahlen würde. Nur den wenigsten ist bekannt, dass dies absolut Unüblich und was die Kosten angeht, sogar Gesetzwidrig ist.Denn gemäß der Rechtsvorschriften des Strafvollzugs Gesetzes, in Bayern aber auch dem immer noch gültigen Bundeseinheitlichen Vorschriften, gibt es keine freie Arztwahl, auch ist es Unzulässig, eine derartige Besserstellung zu gewähren. Dies wäre sodann faktisch, eine Zwei Klassen Medizin im Strafvollzug. Dessen waren sich die Verantwortlichen im Bayrischen Justizministerium auch bewusst und Ordneten flux dessen Rückverlegung in den Strafvollzug an.
Betrachtet man nun noch weitere Ungereimtheiten, wie die Intervention des Bayrischen Ministerpräsidenten, der seinen Justizminister zurecht wies und der Tatsache, das Hoeneß bis dato nicht am Regelvollzug, bzw, dessen Alltag teilnahm, ausgenommen seine Arbeitsaufnahme in der Kleiderkammer, wie auch seine Unterbringung auf der Krankenstation der Vollzugsanstalt und anderer Merkwürdigkeiten, kommt man zum Schluss, hier handelt es sich um einen Gefangenen 1 Klasse.
Dem muss die Bayrische Justiz entgegentreten und dafür sorge tragen, das auch ein Uli Hoeneß behandelt wird, wie jeder andere Insasse einer solchen Einrichtung.

Es muss Schluss sein mit Sonder Besuchen, es muss sicher gestellt sein, das Hoeneß wie jeder andere behandelt wird und keinen Promi Bonus erhält und es muss sichergestellt sein, dass Hoeneß wie jeder andere mittels eines Vollzugs Plan nicht in den Genuss Privilegierter Vorzugsbehandlung gelangt, sondern wie jeder andere Insasse zu Lockerungen und Resozialisierung Maßnahmen geführt wird, alles andere ist Rechtsstaatlich nicht zulässig und hinterlässt einen bitteren Nachgeschmack.

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