Montag, 7. April 2014

Wie lange wird Uli Hoeneß im sogenannten geschlossenen Vollzug sein? diese Frage umtreibt so manchen und die Spekulationen darüber sind bereits voll im Gange. Sogar bei den Briten, dem Wett begeisterten kleinen Volk auf der anderen Seite des Ärmelkanal wird darüber schon Gewettet.
Zwar versicherte Gefängnischefin Monika Groß, dass jeder Häftling ausnahmslos die erste Zeit ohne Lockerungen hinter Gefängnismauern darben muss, anfangs in einer Zwei-Mann-Zelle. Doch fügte der für den Strafvollzug im bayerischen Justizministerium zuständige Abteilungsleiter Frank Arloth hinzu:
„Es gibt Fälle, in denen jemand tatsächlich früher in den offenen Vollzug kommt.“ schließlich sei dies auch der Regelvollzug, so der Abteilungsleiter F Justizvollzug im bayrischen Staatsministerium der Justiz und lässt erahnen, was tatsächlich sein wird.

Normalerweise ist dies bei Langjährigen Haftstrafen 18 Monate vor dem voraussichtlichen Haftende der Fall. Hoeneß könnte bei guter Führung nach Verbüßung der Hälfte oder von zwei Dritteln seiner Haft entlassen werden, also nach 1 Jahr und 6 Monaten oder zwei Jahren und vier Monaten. Nun aber kam durch eine Lücke im bayrischen Justizministerium ans Licht, das Hoeneß nur etwa 2-3 Wochen im Zugang der JVA Landsberg, im geschlossenen Vollzug sein wird und danach sofort in den Offenen "Freigang" Vollzug wechseln wird. Ausgang, Urlaub und Freigang, bedeuten Offener Vollzug.
Der Freigänger kehrt nur abends in seine Zelle zurück. Tagsüber kann er in relativer Freiheit einer geregelten Arbeit nachgehen.

Auch zu tage kam durch den Informanten im Umfeld des Bayrischen Justizministers Prof. Dr. Winfried Bausback,
das Hoeneß seine Zelle während der Zeit im Zugang der JVA Landsberg, mit keinem anderen Insassen teilen müsse, es gäbe so die aussage des Insiders, gar eine direkte Weisung aus der Staatskanzlei des Freistaates, also aus dem direkten Umfeld des Bayrischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer.

Die Münchner Abendzeitung spekulierte gar, Vielleicht wird der prominente Häftling Hoeneß auch schon bald nach Haftantritt in die Außenstelle Rothenfeld des Landsberger Gefängnisses nahe Andechs (Landkreis Starnberg) verlegt. Der landwirtschaftliche Betrieb dient nach Angaben der Anstaltsleitung seit 1995 als arbeitstherapeutische Einrichtung. Hohe Mauern und Stacheldraht sucht man dort allerdings vergebens. Die Insassen können sich in dem Gelände frei bewegen.

Lassen wir uns also Überraschen, was uns der Fall Hoeneß noch alles Präsentiert und welche "Haftform" geschlossen oder Offen, nun Herrn Hoeneß erwarten...

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