Dienstag, 18. März 2014



Ich möchte hier nochmals auf C. eingehen, der wie ich bereits ausführte durch seinen Vater nur Herabsetzung und Erniedrigung erfuhr, der selbst immer auf der Suche nach Zuneigung und Aufmerksamkeit wie auch Liebe war, diese aber bei seinem Vater nie finden konnte. C. war auch durch die völlige Passivität der Mutter ein Kind dass in seiner frühen Jugend schon mehr Seelenqualen mit sich trug als manch Gleichaltriger und er war stetig auf der Suche nach sich selbst. Ein Kind-Jugendlicher, der gar in Gesprächen seines Vaters mit dritten erfahren musste was sein Vater und wie sein Vater über ihn dachte, was er von seinem Sohn hielt und wie Enttäuscht doch dieser über die Homosexualität seines Sohnes war, ihm gar ein Internat für solche Menschen suchen wollte und seinem Kind in einer heftigen Auseinandersetzung sogar Wort-Wörtlich sagte, er hoffe dass sein Kind einmal einem Perversen Menschen oder gar einem Aidskranken in die Hände fiele, bei seinen ständigen suchen nach Gleichgesinnten.


Der seinen damals 17 Jährigen Sohn gar von der Hochzeit mit seiner zweiten Frau ausgeladen hatte, weil C. gerade einmal nicht Zeit hatte sich den ständigen Demütigungen seines Vaters auszusetzen und er sage dass er gerade keine Zeit auf ein Telefonat hat, weil er sich für einen Arztbesuch richten musste und sein Vater dies als Respektlosigkeit ihm gegenüber auslegte.
Die Mutter gekränkt von ihrem Sohn, weil er den neuen Lebenspartner von Ihr nicht akzeptierte bzw. noch nicht dazu in der Lage war, abwendete und in Ihrem Sohn die Schuld für ihre Situation zu erkennen glaubte.
Ja die Schuld für ihr eigenes Scheitern, fanden beide Elternteile hauptsächlich bei ihren Kindern, der Vater äußerte sich mir gegenüber folgendermaßen, am Scheitern meiner Ehe war ich und meine Frau schuld aber auch die beiden Kinder, denn diese nahmen ihm die Freiheit und haben ihn schwer belastet. Was bitte soll ein Kind denken, Fühlen, wenn es solche Worte aus dem Munde seines Vaters hört? Wie soll ein Kind darauf reagieren, wenn es erfährt dass es doch eigentlich Unerwünscht ist und war?. C. wurde durch seine Kindheit und auch frühe Jugend in seiner eigenen Entwicklung schwer geschädigt, denn er war nicht auf dem Entwicklungsstand eines Gleichaltrigen, sondern hinkte 3-4 Jahre diesem Entwicklungsstand hinter her und beide Elternteile schienen dies nie bemerkt zu haben.


Was aber ist denn nun der Grund für das Verhalten der Eltern? Warum können Sie ihren Sohn nicht annehmen wie er ist und warum sind diese scheinbar nicht in der Lage dem Kind, ihre Aufmerksamkeit, ihre Zuneigung zu geben?
Ich will jetzt niemanden Anklagen oder diese mit Vorwürfen überhäufen, denn zum einen steht mir dies nicht zu und zum anderen würde es auch meinem Naturell im Menschen das gute sehen zu können, das jeder Mensch in sich trägt.
Die Mutter wie auch der Vater sind Offenbar an sich selbst gescheitert und haben damit das Kind in seiner Entwicklung behindert, nein vielmehr schwer beeinträchtigt Es gibt viele mögliche Antworten, die ich nicht geben kann, sondern die diese Eltern selbst suchen und erkennen müssen. C. war und ist ein Kind-Jugendlicher, der noch immer die volle Aufmerksamkeit , die uneingeschränkte Zuneigung , den Respekt und vor allem aber Liebe benötigt, um sich aus seiner Situation, seinem Schmerz und seiner Einsamkeit befreien zu können.
Das kann aber letztendlich nur gelingen, wenn auch der Vater und die Mutter endlich begreifen, was sich in der Seele ihres Kindes abspielt und es wagen sich darauf einzulassen.



Ob es Ihnen wirklich Gelingt, hängt auch davon ab, eigene Fehler zu Erkennen um diese dann auch Revidieren zu können. 

Die Buchreihe Eine gescheiterte Existenz, füllt Mittlerweile 5 Bände und ist eine Autobiographische Abhandlung, über die Schmerzlichen Erfahrungen eines Kindes bis hinein in sein Erwachsen werden. Es ist eine Unfassbare Geschichte, die viele Leserinnen und Leser als Schwere Kost bezeichneten.  Die Buchreihe ist überall im Handel erhältlich und auch alle Online Händler wie z.b. amazon oder Buch.de führen diese Reihe in ihrem Sortiment.

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