Dienstag, 4. Juni 2013

Unvorstellbare Gewalt



Brutale Szenen aus Deutschlands größtem Gefängnis: Ein Häftling wird in seiner Zelle in der JVA Tegel von Mitinsassen attackiert. Immer wieder schlagen die Täter auf das schon bewusstlose Opfer ein. Sie prügeln ihm blaue Flecken, brechen ihm die Rippen.
Aufnahmen vom 9. Mai vor, die die Misshandlungen zeigen. Tatort ist die Teilanstalt 3. Dort sind 322 Haftplätze für Räuber, Gewalttäter und lebenslänglich Verurteilte reserviert.
Die Attacken beginnen um 12.50 Uhr: Eine Gruppe von Häftlingen schüttet zunächst Wasser in die Zelle des Mithäftlings (53). Der Mann sitzt wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern im Knast.
Gegen 13.04 Uhr wird er mit einem Radio bewusstlos geschlagen, liegt regungslos auf seinem Bett. Jetzt zückt ein Zeuge ein Handy und filmt die Situation.
Knast Prügel 1
„Schlagt ihn tot!“, ruft jemand und die Prügel-Orgie beginnt.
Eine zweite Videosequenz zeigt einen Notarztwagen im Knasthof. Unter lautem Gejohle und Schmährufen wird der Kinderschänder ins Humboldt-Krankenhaus gebracht.
Knast Prügel 2
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Ein spezifisches Problem in den Vollzugseinrichtungen stellt der sexuelle aber auch der Psychische Gewalttätige Missbrauch von Mitgefangenen dar. Insoweit gehen nordamerikanische aber zwischenzeitlich auch Deutsche empirische Untersuchungen von einem Anteil von bis zu 25 % der Inhaftierten aus, die während der Haft mindestens einmal Opfer von sexueller Nötigung oder Vergewaltigung wie auch anderer schwerer Gewalt durch andere Gefangene wurden. Menschenrechtsorganisationen weisen darauf hin, dass insbesondere sexuelle bzw. sexualisierte Gewalt in Haftanstalten häufig aus Scham oder Angst vor Rache verschwiegen wird und deshalb eine hohe Dunkelziffer existiert.
Erschreckendes Ergebnis einer Studie Jeder vierte Häftling in Deutschland wird innerhalb eines Monats Opfer von Gewalt. Das kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen hat für eine Studie zum Thema “Gewalt hinter Gittern” 6384 Häftlinge in mehreren Bundesländern anonym befragt. Die “Zeit” zitiert in ihrer aktuellen Ausgabe aus der Studie. Demnach gaben 25,7 % der Männer und 25,6 % der Frauen an, in den vier Wochen vor der Befragung Opfer von Gewalt im Gefängnis geworden zu sein. Bei Jugendlichen liegt der Anteil bei 49 %.
Die Gefangenen sprachen von körperlichen und sexuellen Übergriffen bis hin zu Vergewaltigungen in der Gemeinschaftsdusche. Besonders in Gemeinschaftszellen und auf unübersichtlichen Fluren und dunklen Ecken auf Höfen kommt es zu Übergriffen.
Die Hälfte der Opfer gab an, keine Anzeige erstattet zu haben. Jeder zweite Gefangene wurde schikaniert, erpresst oder von gemeinsamen Aktivitäten ausgeschlossen, mit Müll oder Exkrementen beworfen oder durch Lügen und Gerüchte verächtlich gemacht worden zu sein.
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Das Video zeigt eine solchen Gewaltausbruch und wurde heimlich mit einem Handy von einem Insassen gemacht.
Handys im Vollzug? Ja auch das ist Alltag und die Verantwortlichen behaupten noch bis heute, das diese Geräte von Besuchern eingeschmuggelt werden, doch wer “”Logisch Denkt” weiß es ist ist für einen Besucher nicht möglich! Diese werden sehr Intensivst bei betreten einer Vollzugsanstalt Durchsucht. Also doch Bedienstete?

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