Samstag, 25. Mai 2013

Eine gescheiterte Existenz V. Eine Extreme Jugend



Als er in die Großstadt kam, wollte er eine Ausbildung beginnen und war zunächst in ein Langzeit Praktikum in einer Hotelkette gegangen, wo er jedoch sehr schnell an seine Grenzen kam.
Die Aussage seines damaligen Vorgesetzten, war alles in einem sehr Ernüchternd. Dieser sagte C. ist nicht geeignet für diesen Beruf und er wäre zum Zeitpunkt auch für eine Ausbildung egal in welche Richtung diese gehen würde, überhaupt noch nicht geeignet. Dies stütze er auf die Offenkundige Unreife von C. zurück, der obwohl schon Volljährig, nicht auf dem Entwicklungsstand eines solchen sei, sondern vielmehr wie ein gerade in die Pubertät gelangter 12-13 Jähriger wirke.
Seiner Überzeugung nach auch seiner Erfahrung als Ausbilder nach, wäre es für C. besser wenn dieser zunächst einer Intensiven Psychologischen aber auch soziologischen Begleitung und Behandlung bedürfe, bevor er überhaupt an eine Berufsausbildung herangehe. C. wa r also wiedereinmal an Sich selbst gescheitert und wirkte auf seinen Vorgesetzten, wie auch auf seine Arbeitskollegen, wie ein Kind das gerade erst in die Pubertät gelangte.
Seine zumeist Abenteuerlichen Dates, die er suchte und auch fand, seine hervorstehende Sexualisierung, wie auch seine Unbedarftheit führten C. an den rand eines Abgrundes. Es war der Abgrund der ihn zum Objekt, ja zum Spielzeug derer machte, die in Ihm nur eine gute Gelegenheit, ja man kann sagen als benutzbaren Gegenstand erkannten und sich daran bedienten.
Seine unzähligen Touren quer durchs Land, immer auf der Suche nach Zuneigung und Liebe, sein fast schon sich selbst ergebendes Wesen, waren zur Normalität seines Dasein geworden und trieben ihn in die Klauen derer, die in Ihm nur ein Spielzeug sahen, das man nach Gebrauch entsorgt.
Er ein Junger “Jugendlicher” Heranwachsender, auf dem Entwicklungsstand eines in die Pubertät gelangten Kindes, keinesfalls aber auf dem eines gerade erst in die Volljährigkeit gelangten Heranwachsenden.
Er und das vielfach bereits geäußerte Feststellung, all derer die Ihn kennengelernt hatten, ist dem zu Erwarteten Entwicklungsstand, weit hinter her und gibt mehr den Anschein eines 14-15 Jährigen denn eines Volljährigen Jungen Menschen.
Davon zeugt auch seine kleine Reise in die Großstadt Berlin, gelockt von einer Datebekanntschaft auf einem Einschlägigen Internetportal für Homosexuelle, machte er sich auf dem Weg in die Große Glitzernde Weltstadt, um dort eines seiner vielen Sex Dates zu treffen.
Getrieben von der Suche nach Liebe, Anerkennung und Zuneigung, reiste er dort hin, im Glauben endlich dies alles gefunden zu haben.
Sein Date, sagte mir in einem Chat folgendes hierzu aus,
ich war sehr erstaunt, das er sich auf diese lange Reise, aus Süddeutschland zu mir nach Berlin begeben hatte, Ich dachte mir aber egal Hauptsache er ist nicht Prüde und ich habe meinen Spaß
Und warum sollte ich solch eine Wahnsinns Gelegenheit, nicht Nutzen sollen?. Er wollte ja zu mir und wusste sehr genau, das es mir nur um den Spaß geht und von Liebe habe ich nie etwas gesagt.
Betrachtet man diese Aussage, kommt man sehr schnell zum Schluss, es war wiedereinmal ein Date bei dem es nur darum ging, einen Unbedarften in seiner Entwicklung schwer beeinträchtigten Jungen haben zu können und nach Gebrauch einfach wieder los zu werden.
Eine weitere Reise führte ihn nach München, wo er seinen vermeintlichen Ex-Freund besuchen wollte und gar schon mit einer Übersiedelung dahin Spekulierte.
Der vermeintliche Ex-Freund ein etwa 21 Jähriger Junger Mann, sagte über diese Episode folgendes aus: Ich kannte C. ja schon und wir hatten auch als dieser gerade 16 Jahre alt war, eine Sexuelle Beziehung. Er glaubte wir wären das perfekte Paar, für mich aber war es immer nur die Gelegenheit meinen Spaß mit ihm zu haben und das sagte ich ihm auch deutlich.
C. erfuhr also wiederum das er nur ein benutzbarer Gegenstand war und nicht die erhoffte Liebe fand, sich dessen bewusst, machte er sich auf den Rückweg und war natürlich über alle Maßen darüber Enttäuscht, dass er wiederum vergeblich Unterwegs war.
Ein anderer sagte nach einem Date folgendes über C. aus:
„was „solls“ er war ja leicht zu haben und wollte benutzt werden. Ein anderer meinte lapidar, ich wäre ja blöd gewesen, eine solche Gelegenheit, die so einfach und Unkompliziert war, mir entgehen zu lassen. Denn schließlich wollte er es ja selbst und tat einfach alles was ich von ihm forderte und erwartet hatte und alles ohne Gegenleistung, besser kann es nicht sein.
Ein weiterer sagte über C. :
warum soll ich diese Gelegenheit nicht ausnutzen, er selbst war ja bereit sich auf ein solches Date einzulassen und wusste ganz genau, das dies nichts mit Liebe zu tun hat, sondern es nur der Spaß am Sex ist und so toll war er auch wieder nicht, hatte schon bessere Dates.
C. war also bei all diesen Menschen nur ein Objekt der Begierde, das man nach Gebrauch und Benutzung einfach wegwirft. Seine unaufhörliche Suche nach Liebe , Aufmerksamkeit und Beachtung, führten ihn und führen ihn noch immer, in die Arme solcher Menschen, die keine Beziehung oder Partner suchen, sondern lapidar nur ihren Spaß mit ihm haben wollten und diesen dann auch bekamen.
C. besuchte nach seinem Fiasko im Langzeit Praktikum, eine Weiterführende Schule mit dem Ziel doch noch einen besseren Schulabschluss zu erlangen. Seine Lehrer aber auch seine Mitschüler, bemerkten sehr schnell, das C. nicht auf dem Erforderlichen und eigentlich angenommenen Entwicklungsstand eines Heranwachsenden war, sondern mehr dem eines in gerade in die Pubertät gelangten 12-13 Jährigen, so deren Aussage über ihn und seine Auffälligkeiten und sein Kindliches Wesen, das er Ausstrahlte.
Eine Mitschülerin kam zu folgender Feststellung:
kaum zu Glauben dass dieser Junge wirklich schon Volljährig ist, er kommt eher wie ein 13-15 Jähriger rüber und hat
ein sehr Kindliches Erscheinungsbild.
Ob seine Eltern irgendwann einmal Begreifen, welche Verantwortung diese dafür tragen? Ich denke eher nicht, denn diese sind nicht einmal bereit, die eigenen Defizite zu erkennen oder Einzugestehen. Diese Kind wurde nachhaltig durch seine Eltern, “Vater wie auch Mutter” in seiner Entwicklung geschädigt und braucht viel Zeit um diese Defizite in seiner Entwicklung aufzuholen.
Infos zur Buchreihe auch auf den Facebook Seiten

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