Donnerstag, 16. Mai 2013


Eine gescheiterte Existenz V. Unendliche Qualen.


Ich berichtete bereits über den Quälenden Lebensweg von C.
er war ständig den Verbalen Erniedrigungen seines Vaters ausgesetzt und konnte sich dagegen auch nicht Erwehren.
Immer wieder wurde ihm suggeriert, nichts Wert zu sein, immer ein Versager in den Augen des Vaters zu sein und erfahren musste, das sein Vater ihn Ablehnt.


Lebenslanger seelischer Ballast
Wenn Eltern ihr Kind mit Schweigen bestrafen, so werden sie über kurz oder lang seinen Willen brechen. Denn ein Mensch möchte geliebt werden. Und das Kind lernt daraus, dass es nur dann geliebt wird, wenn es sich konform verhält, brav ist. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass es sich auf die positiven Gefühle seiner Eltern ihm gegenüber nicht verlassen kann, da es nicht dafür geliebt wird, wie es ist, sondern dafür, wie es sich verhält. Wenn sich diese Erfahrung wiederholt, wird das Kind darauf programmiert, sich für nicht liebenswert zu halten, der Liebe nicht würdig zu sein. Und dieses Gefühl wird es sein Leben lang als seelischen Ballast mit sich herumtragen.
C. erfuhr als genau diese beschriebene Seelische Qual, mit der sich auch heute noch auseinandersetzen muss.
Von seiner Mutter fühlt er sich Verlassen, seine unaufhörliche Suche nach Liebe und Aufmerksamkeit, scheint nicht enden zu wollen.
Verbale Gewalt hinterlässt keine sichtbaren Spuren
Das Schlimme an der psychischen Gewalt ist auch, dass sie oft sehr viel später von der Umwelt wahrgenommen wird.
Sie hinterlässt keine sichtbaren Zeichen, sondern untergräbt schleichend das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl. Das hat oft noch im Erwachsenenalter schlimme Folgen. Kinder, die mit Liebesentzug klarkommen mussten, haben auch später in ihren Beziehungen zu anderen Menschen häufig Probleme damit. Oft greifen sie selbst zu diesem Mittel, obwohl sie wissen, was es bewirken kann.
Es ist ein Martyrium von Seelischer Grausamkeit, die er fast schon Geduldig erträgt und über sich ergehen lässt.
Psychische Grausamkeit wird oft unbewusst und unüberlegt ausgeübt
Seelische Gewalt an Kindern ist ein Thema, das erst langsam in das Bewusstsein der Öffentlichkeit dringt. Es ist schwer zu fassen und wird vom Einzelnen oft ganz unterschiedlich bewertet. Auch die häufig vorkommende Vermischung mit anderen Formen der Gewalt erschwert eine klare Abgrenzung. Die Frage, wann es sich tatsächlich um seelische Gewalt handelt, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Die eigentliche Intention des Erwachsenen, die grundsätzliche Bindung aber auch die individuelle psychische Verfassung des Kindes spielen hierbei eine Rolle. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Formen der psychischen Gewalt von den Eltern und Erziehenden unbewusst und vor allem unüberlegt ausgeübt werden.
Seine Eltern haben es einfach nicht begriffen, was diese ihrem Sohn damit angetan haben und noch immer tun.
Ihr Blick richtet sich ausschließlich auf ihre eigenen Bedürfnisse, die ihres Kindes, scheinen weit entfernt für diese zu sein und tangieren daher auch nicht ihr Denken
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