Samstag, 11. Mai 2013


Eine gescheiterte Existenz V. Verbitterung

Seine unaufhörliche Suche, sein drang nach Aufmerksamkeit, Zuneigung, Respekt und sein hoffen auf Liebe, sind es die ihn immer wieder in alte und bekannte Verhaltensmuster zurückfallen lassen. Es scheint als suche er unentwegt und findet kein Ziel, alles was er wollte war Erkannt zu werden.

Er sucht die Anerkennung seiner Mutter und ist jedesmal wieder Enttäuscht, diese nicht bei ihr zu finden. Sie ist gerade dabei, sich von Vergangenen zu befreien und merkt nicht wie sehr gerade ihr Sohn jetzt ihre Aufmerksamkeit und Liebe braucht. Man kann es gar durchaus nachvollziehen, wenn man ihre Leidenszeit der ersten Ehe betrachtet und ja man kann sogar Verstehen, dass Sie diese Vergangenheit hinter sich lassen möchte.
Ja man könnte es Verstehen, wenn da nicht dieses Kind, diese Junge Heranwachsende C. wäre, der nach Zuneigung, Respekt und Liebe sucht, sich gar in nicht ungefährliche Situationen bringt und für die, welche seiner sexuellen Präferenz entsprechen, dann doch nur Spielzeug, benutzbares Objekt ist das man nach Gebrauch entsorgt.
Ein Chat mit einem seiner Date brachte es deutlich auf den Punkt, als dieser aussagte. ”Mir reicht es wenn er das macht was ich will und nicht Zickt.
Ich will Spaß und er soll ihn mir geben, mehr läuft nicht und wenn ich genug habe, soll er gehen. so ein anderer seiner vielen treffen.
Betrachtet man diese Aussagen und vergleicht diese, mit denen die uns schon bekannt sind, ist es deutlich zu erkennen, er ist ein Spielzeug derer, die nur darauf aus sind ihn zu Benutzen und nach Gebrauch wegzuwerfen.
C. aber hat besseres verdient und seine Eltern begreifen dieses Drama einfach nicht. Er ist dabei im Sumpf dieser extremen Seite einer Szene zu Versinken und scheinbar kann ihn niemand aus diesem Sumpf befreien.
Dies aber nur Scheinbar, denn es ist möglich und es ist auch Erfolgversprechend, C. hat eine außergewöhnliche Intelligenz
und ein großes Potential, das nur freigelegt werden muss.
Sein Vater, seine Mutter werden hoffentlich eines Tages begreifen, welch Versäumnis, welche Verantwortung auf ihren Schultern lastet und ihr Gewissen immer wieder in die Realität zurückholen wird. Ob C. ihnen je wieder Vertrauen werden wird oder kann, liegt nicht zuletzt auch an ihnen selbst und dem was diese aus dieser Verantwortung mitnehmen, bzw. für sich selbst erkennen werden.
“Kann man denn überhaupt niemandem mehr trauen?” diese Frage stellt sich sicherlich auch C. Sicher ist jedem von uns schon einmal dieser Gedanke durch den Kopf gegangen, wenn er von einem Menschen enttäuscht wurde. Enttäuscht und frustriert zu sein, ist eine ganz normale Reaktion.
Viele Menschen, die wie C. schlechte Erfahrungen mit ihren Mitmenschen machten, sind nicht nur enttäuscht, sie werden auch sehr misstrauisch und entwickeln eine feindselige Haltung gegenüber anderen. Und manche Menschen entwickeln eine Verbitterungsstörung, eine solche ist auch bei C. ganz deutlich zu erkennen.
Sein Misstrauen ist für ihn eine Art Schutzschild, das ihn vor schlechten Erfahrungen bewahren soll – nach dem Motto: Wenn man nichts erwartet oder wenn man gar mit dem Schlimmsten rechnet, dann kann man auch nicht enttäuscht werden. Das mag sein, aber durch diese Einstellung verhindert man auch, mit anderen Menschen positive und befriedigende Erfahrungen zu machen. Vertrauen können ist eine wichtige Basis für alle Beziehungen, ob im persönlichen/privaten oder beruflichen Bereich.
Infos zur Buchreihe auch auf den Facebook Seiten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Alle Kommentare werden zunächst auf deren Inhalt geprüft, es bleibt vorbehalten eine Veröffentlichung zurückzuweisen.

All comments are first checked on their content, it is reserved to reject a publication.

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

Unschuldig auf der Anklagebank Keine Seltenheit in Deutschland Laudon Strafverteidigung  hier:  Laudon Strafverteidigung ...