Freitag, 12. April 2013


Eine gescheiterte Existenz “Krisen”

Spontan würden die meisten von uns wohl mit Nein antworten. Ich möchte Ihnen im folgenden jedoch aufzeigen, warum es wichtig für Kinder ist, Krisen zu erleben und zu bewältigen. Mit „Krisen“ meine ich keine traumatischen seelischen Verletzungen, sondern die kleinen und größeren Herausforderungen im Alltag, durch die Kinder – begleitet von ihren Eltern – Fähigkeiten einüben, die sie später brauchen werden.
Cover zeigt Band IV das Verlorene Kind.
Wir als Eltern haben mitunter Angst davor, unseren Kindern Widerstand, Enttäuschungen, Verzicht und Herausforderungen zuzumuten.
Der Grund dafür kann in nichtverarbeiteten Krisen liegen, die wir selbst als Kinder erleben mussten, und auf die wir bis heute weder Antwort noch Heilung gefunden haben.
Wenn wir in solch einem kritischen Wendepunkt einer schmerzhaften Krise steckengeblieben sind, – vielleicht in Resignation oder in der Anklage gegen Menschen und gegen Gott –, werden wir verständlicherweise viel eher dazu neigen, unseren eigenen Kindern Krisen ersparen zu wollen und sie vor allen schmerzhaften Erfahrungen zu schützen.
Wir sind uns oft gar nicht bewusst, dass die- eigentliche Schwierigkeit nicht in der Krise an sich besteht, sondern im Fehlen der hilfreichen Begleitung und Ermutigung durch die Eltern. Kritische und krisenhafte Situationen lassen sich trotz aller Anstrengung nicht verhindern, und so besteht die Gefahr, dass wir unsere eigenen unbewältigten Enttäuschungen und Verletzungen in unsere Kinder hineinprojizieren.
An dem was ich bereits in dem Erlebten von und mit C. aufgezeigt habe, kann man sehr deutlich die Folgen betrachten, die sich fast wie Selbstverständlich aus einer Über-Behütung oder auch aus einer Fahrlässigen Vernachlässigung resultieren.
C. erlebte und Erlitt eine unglaubliche Kind und Jugendzeit, aus der er selbst, sich bis heute nicht befreien konnte und bewegt sich am Abgrund eines sich nicht Schließen wollenden Schlund, in dem er zu Versinken droht.
Dieser Schlund des Hoffnungslosen und der Lieblosigkeit, scheint für ihn unüberwindbar und doch gibt er nicht auf seinen Weg zu finden und damit Liebe, Anerkennung und Zuneigung zu erlangen. Die Höllen die bereits Durchwanderte, scheinen keinen Ausweg zu bieten, da weder Mutter noch Vater, begriffen haben was Sie ihrem Sohn alles zugemutet haben und nicht Realisieren, welche eigene Verantwortung diese an seinem bisherigen Lebens und Leidensweg tragen.
Ich selbst fange erst an dies alles zu Realisieren und finde mich auch in einer Spirale, des eigenen Versagens und beginne zu begreifen, welche tatsächliche Dramatik sich mir selbst mit diesem Jungen Menschen dargeboten hat.
Liebe ist den Menschen an zunehmen, wie dieser tatsächlich ist und immer schon war. Im Falle von C. ein Junger Mensch, der nach Liebe, Aufmerksamkeit, Zuneigung und Anerkennung suchte und seine Hoffnung immer darin bestand, diese zu Finden.
Infos zur Buchreihe, auch auf den Facebook Seiten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Alle Kommentare werden zunächst auf deren Inhalt geprüft, es bleibt vorbehalten eine Veröffentlichung zurückzuweisen.

All comments are first checked on their content, it is reserved to reject a publication.

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.

erlange Verfahrensdauer oder Hauptverhandlungen sind Normalität gleiches gilt für Ermittlungsverfahren die nicht selten 2 Jahre übersteige...