Montag, 18. März 2013


Pubis die Tickenden Zeitbomben..


“Laß mich in Ruhe, Du nervst”: Wenn Kinder so mit ihren Eltern reden, dann ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass die Kleinen langsam erwachsen werden. Die Pubertät ist eine Phase in der Entwicklung, in der alles anders wird. Die Jugendlichen wollen jetzt selbstständig entscheiden, Erfahrungen allein machen und sich von den “Alten” nichts mehr sagen lassen. Nun heißt es: Nerven bewahren, für beide Seiten. In dieser Zeit kann in der Beziehung zwischen Eltern und Kindern viel kaputtgehen.
Der Kinderschutzbund organisiert deshalb Kurse für Eltern mit Kindern in der Pubertät. Die Themen sind vielfältig, es geht um Sexualität, um Drogen, um den Umgang mit dem Internet und vor allem um Kommunikation. Sich anschauen beim Reden und nicht aus der Küche in Richtung Kinderzimmer brüllen, das sollte eigentlich selbstverständlich sein. Die wichtigste Erkenntnis aus dem Kurs: Spätestens mit der Pubertät ist Schluss mit Erziehung. Jetzt geht es darum, eine Beziehung aufzubauen.*quelle ndr radio*
Beziehungen sind ein wesentlicher Bestandteil, wenn es darum geht die Pubertät des Jungen oder auch des Mädchen nicht zum Sprengstoff von Interaktionen in der Familie werden zu lassen.
Allerdings muss auch klar gestellt sein, dass trotz einer anderen Beziehung,s Variante, das Eltern sein nicht endet, sondern sich lediglich der sich bietenden Situation anpasst.
Pubertät heißt für viele Familien: Schluss mit der harmonischen Vater-Mutter-Kind Idylle! Das häusliche Klima wird rauer. Aus heiterem Himmel ziehen Gewitter auf – es wird gestritten, provoziert und es werden Grenzen überschritten. Immer wieder Wut und Tränen bei allen Beteiligten. Die Emotionen fahren Achterbahn. Fassungslosigkeit macht sich breit, auf beiden Seiten: Ist das wirklich mein Kind? Waren meine Eltern schon immer so peinlich und doof? Meine süße Tochter, mein verschmuster Sohn – sie begehren plötzlich auf, mit einem Warnschild auf der Stirn: “Wegen Umbau vorübergehend geschlossen!”
ja, ab jetzt gilt es Türchen zu finden, die uns als Eltern auch weiterhin hinter den Bauzaun blicken lassen. In diesem Entwicklungsstadium steht die Erziehung der Kinder nicht mehr so im Mittelpunkt. Jetzt sollte es uns eher darum gehen, behutsam eine Beziehung auf Augenhöhe mit dem Nachwuchs herzustellen. Zudem lautet eine unserer neuen Herausforderungen als Eltern: Tragendes Fundament und stützende Pfeiler während der Umbauzeit sein – so lange, bis alle Räume neu gestaltet und wieder verlässlich nutzbar sind.
Die Zeit der Pubertät ist ein Feld voller Tretminen und Geysire. Konflikte werden geradezu gesucht, wie eine Art Schleifstein gebraucht.
In diesen verbalen Schlachten gilt es als Eltern, einen kühlen Kopf zu bewahren. Auch mal überhören, was nicht unbedingt kommentiert werden muss. Nicht bloßstellen, denn Pubis sind ausgesprochen verletzlich. Auch wenn man wütend und enttäuscht ist: Bemühen Sie sich, dass Grenzüberschreitungen ohne Gesichtsverlust wieder korrigiert werden können. Dann ist es auch möglich die Tickende Zeitbombe Pubi, ohne Gefahr zu Entschärfen und der Terroristische kleine Pubi, wird dann auch wieder Zahm und Umgänglich.
Übrigens “Terroristische kleine Pubis” man hört ja fast Täglich von irgendwelchen Attentaten in der Welt, aber es gibt Niemanden, der uns vor den kleinen Terror Monstern der Gattung Pubis eindringlich Warnt :D
Nun ist auch der 2 Band aus der Reihe
Hilfe mein Kind kommt in die Pubertät: Von Pubis und Spätpubertierenden ISBN-13: 978-3-95488-219-9
1. Auflage 2013 Engelsdorfer Verlag
Infos zu allen Publikationen finden Sie auch auf den Facebook Seiten undTwitter. Beide Bände dieser Buchreihe, sind überall i Buchhandel erhältlich, so auch Online hier

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