Donnerstag, 14. März 2013


Eine gescheiterte Existenz V Durchwanderte Höllen


Es machte den Anschein, dass C. sich nun endlich gefangen hätte, doch so richtig kann er es nicht Umsetzen. C. ist hin und her gerissen, ist weiter auf der Suche nach Liebe und Aufmerksamkeit, findet aber doch nicht wirklich den richtigen Weg oder den richtigen Rhythmus.
Immer wieder verfällt er in alte Verhaltensmuster, lässt sich auf nicht Ungefährliche Treffen und Dates ein, sucht noch immer Liebe und Wärme darin und merkt nicht, dass er immer tiefer in den Schlund seiner Hölle gerät
Seine Dates die ihn dann Treffen, berichten übereinstimmend davon und sagen aus, “Was soll,s so einfach bekam ich noch keinen Spaß und er ist Willig “heißt macht alles was abverlangt wird” alles Natürlich ohne Gegenleistung.. Betrachtet man sich diese Aussagen, schnürt es einem die Kehle zu und weis, er ist ein benutzbares Objekt für diese” dass man nach Gebrauch wegwirft …
C. rutscht tiefer in eigene Höllen und durchwandert eine Jugendzeit,
die man seinem schlimmsten Feind nicht wünschen mag.
Er selbst merkt nicht, dass er nur Objekt der Begierde ist, oder er Verdrängt es einfach. Seine Pläne seine Wünsche, scheinen sich immer mehr zu Entfernen..
Seine Eltern”" ist dies scheinbar egal, ihre Auffassung, er ist Volljährig und nun für sich selbst Verantwortlich”".. Wohl Wissend, das er längst nicht auf dem Entwicklungsstand eines 18-19 Jährigen, denn mehr eines 14 – 15 Jährigen ist und das ist noch sehr Wohlwollend ausgesagt.
Er der immer auf die Anerkennung durch seinen Vater hoffte, die Unterstützung und die Wärme der Mutter suchte, war dann doch schon seit frühen Kinder und Jugendtagen auf sich selbst gestellt.
Was noch kommen mag ist tatsächlich Ungewiss, C. wurde in seiner Entwicklung vom Kinde zum Jugendlichen Heranwachsenden durch die Untätigkeit, durch das Verlassen und durch die Lieblosigkeit seiner leiblichen Eltern, seines Fleisch und Blutes schwer geschädigt und es mutet einer Mammut-Aufgabe an, diese Versäumnisse, diese Fehler und Defizite auch nur gering zu revidieren.
Die Hölle ist einer der ältesten Albträume der Menschheit, bedingt durch die Furcht vor dem Unbekannten. Die Hölle das ist der Strafort, an dem es mit unter unendliche Qualen gibt, denen wir uns stellen müssen”.

Cover zeigt Band Vier der Buchreihe
Ein Gedicht das mich sehr beeindruckte, es könnte die Leidensgeschichte dieses Jungen nicht Treffender beschreiben.
Aus dieser Nacht, die mich umhüllt,
von Pol zu Pol schwarz wie das Grab,
dank ich welch immer Gottes Bild
die unbezwungne Seel mir gab. 
Wenn grausam war des Lebens Fahrt,
habt ihr nie zucken, schreien mich sehn!
Des Schicksals Knüppel schlug mich hart -
mein blutger Kopf blieb aufrecht stehn! 
Ob zornerfüllt, ob tränenvoll,
ob Jenseitsschrecken schon begann:
das Grauen meines Alters soll
mich furchtlos finden, jetzt und dann. 
Was kümmerts, daß der Himmel fern
und daß von Straf mein Buch erzähl,
ICH bin der Meister meines Los,
ICH bin der Captain meiner Seel!

William Ernest Henley: Invictus (Unbezwungen) 
Infos über die Buchreihe auch auf den Facebook Seiten und Twitter

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