Donnerstag, 7. März 2013


Eine gescheiterte Existenz “Auszüge aus dem Band V”



Kennt ihr das Gefühl, seinem Vater nie etwas gut genug zu machen?
Ich habe das ständig und erlebe das auch jeden Tag.

Das waren Worte von C. in einem Post auf einem bekannten Sozialen Netzwerk, in dem er immer wieder auch auf sich Aufmerksam machte.
C. konnte es seinem Vater gut genug machen, wenn er eine Klassenarbeit nach Hause brachte, die im großen und ganzen doch gut ausgefallen war, bekam er zu hören, “das geht auch besser, oder das hättest du noch besser machen können”. Wenn er seinem Vater half, in deren Haus kleine Handwerkliche Arbeiten auszuführen, bekam er ständig zu hören, “du bist zu dumm einen Hammer zu halten, du kannst nichts, aus dir wird niemals etwas werden”.
C. war ständig solchen Demütigungen und Herabsetzungen seines Vaters ausgesetzt, das Selbstvertrauen war längst Verloren und seine Bemühungen, es dem Vater doch recht zu machen, scheiterten immer an dessen Auswüchsen und Herabsetzungen.
Nun war C. in der Süddeutschen Metropole, auf sich gestellt und suchte dort nach Anerkennung und Beachtung, die ihm aber versagt blieb.
Er versuchte sich in einem Betriebspraktikum und musste erfahren,
dass er dort an seinen Entwicklungsrückständen scheiterte.
Er suchte nach Hilfs und Neben Jobs um sich selbst einigermaßen über Wasser halten zu können, erfuhr dabei auch wieder Ablehnung und Zurückweisungen, die ihn weit zurück warfen.
Er versuchte danach seine Schulischen Abschlüsse zu Verbessern und erfuhr auch dabei, dass er von Lehrern und Mitschülern gemieden wurde. Diese kamen einfach damit nicht zurecht, das ein 18-19 Jähriger, eben nicht auf deren Entwicklungsstand war, sondern vielmehr dem eines gerade erst in die Pubertät eintretenden Teenager.
Seine Suche nach Anerkennung, Liebe und Beachtung, ging weiter und er verfiel wieder in alte und bekannte Verhaltensmuster. Er lies sich wieder auf zahlreiche nicht ganz ungefährliche Dates ein und musste wiederum erfahren, das es diesen mit denen er sich einließ, nicht um Liebe oder Zuneigung ging, sondern nur um die sich bietende Gelegenheit, einen Kindlich Jugendlichen Homosexuellen, für ihre Bedürfnisse zu bekommen, un diesen quasi nach Gebrauch der Sache, wieder Wegzuwerfen.
Ein Mensch der ständig solchen Zurückweisungen ausgesetzt ist, verliert sehr schnell sein Selbstwertgefühl und sucht nach Wegen um zumindest eine kleine Aufmerksamkeit zu erhalten. Also wen Wundert es da, dass C. sich weiterhin ständig auf diese nicht ungefährlichen Dates, einlässt und zum Gespielen derer wird, die in Ihm nur ein Spielzeug sehen, das man Benutzen und Wegwerfen kann.
Wie soll dieser Jugendliche einmal fähig sein, einem anderen Menschen gegenüber Liebe, Achtung und Aufmerksamkeit geben können, wo er doch selbst, so etwas nie bekommen hat, oder einfach nur als Spielzeug Sexueller Natur betrachtet worden ist?
Jedes Kind auch C. hat ein Recht auf Liebe, auch dann, wenn es Fehler macht. Man kann sein Verhalten kritisieren, sollte ihm aber immer signalisieren, dass es trotzdem geliebt und wertgeschätzt wird.
Denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Jedes Kind hat auch ein Recht darauf seine Neigungen und Lebensführung selbst zu wählen und sollte gerade dann, eine ganz besondere Aufmerksamkeit und auch Zuneigung von den Eltern erhalten, um selbst fähig zu sein solche später auch geben zu können.
Die Eltern allerdings erkennen ihre Verantwortung gegenüber ihrem Sohn nicht und vertreten die Auffassung, er ist Volljährig und alleine für sich und sein tun Verantwortlich.
Das aber Sie es waren und noch immer sind, die ihrem Sohn, jegliche Liebe und Achtung, seit Kindesbeinen versagten, wollen oder können diese nicht erkennen. Auch darin begründet selbst zu erkennen, wie sehr diese doch Versagt haben und noch immer Versagen.!!
Informationen über alle Bände dieser Buchreihe, auch auf den
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