Dienstag, 26. Februar 2013


Wer nicht vertrauen kann, findet kein Vertrauen.

Jeder Mensch hat sich in seinem Leben eine bestimmte Grundeinstellung hinsichtlich anderer Menschen zugelegt. Diese Grundeinstellung entwickeln wir aufgrund unserer Erfahrungen in der Kindheit.
Kinder und Jugendliche haben ein absolutes Vertrauen in ihre Umwelt, bis sie erfahren, dass sie enttäuscht werden können.
Solche Situationen können sein:
wenn niemand da ist, wenn sie Hilfe brauchen
wenn die Eltern etwas ankündigen und es nicht einhalten,
wenn zu hohe Anforderungen an sie gestellt werden, sodass sie immer wieder erleben, etwas nicht zu schaffen,
wenn sie sehr häufig kritisiert werden,
wenn die Eltern sie grundlos schlagen oder beschimpfen,
wenn die Eltern sie überbehüten und keine eigenen Erfahrungen machen lassen, oder Sie nicht beachten und Ihnen die Achtung und den Respekt versagen, oder Liebe und Zuneigung vorenthalten.
Wenn die Eltern launisch sind und ihre Launen am Kind auslassen,
wenn Kinder sich einer Situation hilflos ausgeliefert fühlen wie beispielsweise einem langen Krankenhausaufenthalt oder einer Kinderkur, wenn eines der Elternteile stirbt oder die Eltern sich trennen.
In solchen Situationen lernen Kinder, ein geringes Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, in andere Menschen oder in das Leben zu entwickeln.
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Eine Gescheiterte Existenz das Leiden der Kinder
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Julian Rotter, Verhaltensforscher an der Universität von Connecticut hat Untersuchungen mit eher misstrauischen und eher vertrauensvollen Menschen durchgeführt und dabei auch Vorurteile gegenüber vertrauensvollen Menschen überprüft. Er fand weder Belege für die Vorurteile, dass vertrauensvolle Menschen dümmer und leichtgläubiger sind als misstrauische, noch dafür, dass vertrauensvolle Menschen häufiger übers Ohr gehauen werden.
Unsere Erwartungen beeinflussen unser Verhalten – auch wenn uns das nicht bewusst sein mag – und andere Menschen reagieren darauf entsprechend.
Der eigene Umgangsstil auch mit seinen Kindern, ruft in unseren Mitmenschen genau diejenigen Verhaltensweisen hervor, die unseren Erwartungen entsprechen. Es erfüllt sich das, was wir erwarten. Deshalb nennt man dieses Phänomen in der Psychologie“Selbsterfüllende Prophezeiung”.
Wenn Du überzeugt bist, etwas nicht erreichen zu können, dann ist es unerreichbar für Dich. Glaube daran, dass alles möglich ist, solange Du nicht das Gegenteil erfahren hast.
Wir sollten gerade dieses Grundvertrauen unseren Kindern Vorleben, ihnen damit zeigen, Ich Vertraue dir und dem was du machst und ich werde dich in deinen dir selbst gesteckten Zielen immer Unterstützen.
Nur wenn wir unseren Kindern dies Vorleben, können diese wirkliches Vertrauen in uns und unsere Umwelt bekommen.
Ich habe mich deshalb entschieden, trotz mancher Enttäuschung, anderen Menschen immer wieder einen Vertrauensvorschuss zu geben – um meinetwillen und wegen der anderen.
Wenn ich nicht sofort mit negativen Gedanken auf Menschen zugehe und diesen eine Chance gebe, dann fühle ich mich besser, und ich habe mehr Gelegenheiten, anderen Menschen nahe zu sein. Blocke ich innerlich sofort ab und bin nicht vertrauensvoll, bin ich zwar sicherer, nicht enttäuscht zu werden, doch ich nehme mir auch die Möglichkeit, schöne Erfahrungen zu machen und eine vertrauensvolle Beziehung zu diesem Menshen aufzubauen. Außerdem lebt es sich mit dem Gedanken, dass es liebenswerte und vertrauenswürdige Menschen auf der Welt gibt, besser und zufriedener.
Werde ich enttäuscht, weil der andere mich ausnutzt, auslacht, ablehnt oder ähnliches, gehe ich folgendermaßen damit um: Wenn ich die Möglichkeit habe, teile ich ihm meine Enttäuschung und meine Wünsche mit.
Unser Vertrauen kann missbraucht werden. Eine gute Vertrauensbasis ist jedoch wichtig für unser Wohlbefinden und unsere Beziehungen, zu unseren Kindern zu unserem Partner und zu unseren Mitmenschen.
Ein Kind ein Jugendlicher braucht unser Vertrauen, unsere Anerkennung und unsere Liebe wie auch Zuneigung, ohne dies kann dieses Kind dieser Junge Mensch nicht bestehen in dieser manchmal sehr kalten Wirklichkeit des Lebens.
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