Sonntag, 24. Februar 2013


Eine Gescheiterte Existenz II. der Spiegel in den man schaut.



Eine liebe und gute Freundin sowie hoffnungsvolle Romanautorin, die auch die Mutter schon seit über Drei Jahrzehnte kennt, hat auf einen meiner Artikel folgenden Kommentar abgegeben, der mich sehr Nachdenklich gemacht hatte.
„Unsere Kinder einfach so anzunehmen und zu lieben wie sie sind und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie verstanden werden……. sollte eigentlich für uns alle als Eltern selbstverständlich sein. Dein Beitrag zeigt uns nun wieder einmal, wie anders einige Eltern “ticken”….. C. hat sein Leben lang nur Ablehnung erfahren sowohl vom Vater als auch von seiner Mutter, die wohl durch die seelischen Grausamkeiten die sie in ihrer Ehe erfuhr nicht mehr in der Lage war ihrem Sohn die Liebe und Aufmerksamkeit entgegenzubringen, die JEDES Kind verdient hat. Ich bin nach vielen Jahren der Freundschaft wütend aber nicht in der Lage die Mutter vollkommen zu verurteilen. Wobei es immer schwieriger wird noch etwas Gutes in ihr zu sehen. Das einzige was dabei hilft ist die Erinnerung an sie, wie sie früher in unserer Kindheit und Jugend war. Aus eigener Erfahrung weiß ich aus meiner Kindheit, wie weh es tut immer nur herabgesetzt zu werden. Der Mutter nichts gut genug machen zu können und sogar abgelehnt zu werden weil nur ein Mädchen aus mir wurde. Ich kann gut verstehen wie C. sich die ganzen Jahre über gefühlt hat und noch heute fühlt. Und ich wünsche mir nur eines, dass er heute endlich mit Erreichung seiner Volljährigkeit aus diesem Teufelskreis ausbrechen und endlich ein normales Leben beginnen kann. Zu wissen, dass du immer für ihn da sein wirst, ist ihm dabei eine große Hilfe…… es wird schwer für ihn werden seinen Weg zu finden. Aber mit der Unterstützund der Menschen die lhn lieben und gern haben wird er es schaffen………..“

Ich möchte also hier nochmal auf die Verhaltensweisen der Mutter von C. eingehen und deren manchmal sehr krassen Reaktionen auf ihr Kind näher Beleuchten.
Die Mutter stammt aus einem sehr Behüteten Elternhaus, in dem es Zuneigung, Liebe , Respekt und gegenseitige Achtung gab.
Sie galt unter Freunden als ein sehr Fröhlicher aber auch Herzlicher Mensch und war ein Mädchen, dass sich auch für Schwächere in ihrem sozialen Umfeld einsetzte.
Was ist aber nun geschehen, dass Sie diese Herzlichkeit, diese Liebe nicht ihrem eigenen Sohn gegenüber aufbringen konnte?
Die Mutter wurde durch ihren Ersten Ehemann, in vielfältiger Hinsicht schwerst eingeengt, es spielte Eifersucht eine Rolle, aber auch den unbedingten Willen des Vaters von C. seine Männliche Dominanz in seiner Familie aufrecht zu erhalten, er war der Ernährer, das Familienoberhaupt, der Ansager und der Chef im hause. Sie dagegen verlor immer mehr von ihrer Kraft und von ihrem eigentlichen Wesen, dass mir ihre Freunde von ihr gezeichnet hatten. Sie war nicht mehr in der Lage sich gegen die Herrschsucht, die unglaubliche Dominanz und des Unerbittlichen Charakters ihres Mannes zu erwehren, nein es war ihr gar unmöglich ihre Kinder vor dessen Jähzorn und seine Herrschsucht zu beschützen..
Sie verlor also mehr und mehr ihre eigene Persönlichkeit und fing an einen Schutzwall um sich selbst zu errichten, in dem auch ihre Kinder keinen Platz fanden. Nach der Trennung und dem Auszug aus dem gemeinsamen Familienheim, schottete diese sich komplett ab und der einzige Mensch den Sie an sich ran lies, war ihre Tochter, in der Sie sich auch selber sah und C. mehr dem Vater zugeordnet hatte. Dass dieses eine völlig falsche Einschätzung war, hat Sie bis heute nicht Verstanden, den vom Ursprünglichen Wesen, ist C. ihr näher stehend als ihre Tochter, die ich schon nach dem ersten kennen lernen mehr in Richtung ihres Vaters stehen sah, nicht das aussehen nein, vielmehr die Fähigkeit sich zu behaupten, ihre eigenen Prioritäten durchzusetzen und damit ihre Persönlichkeit zu Entwickeln, war die Fähigkeit der Tochter.
C. war mehr die Mutter, ein unglaublich Herzlicher Mensch, der sich aber gegen die Zurückweisungen seines Vaters nicht wehren konnte, der wie die Mutter immer auf der Suche nach Anerkennung und Liebe war.

C. wurde also von der Mutter schlussendlich verlassen, weil Sie in ihm Ähnlichkeiten zu ihrem Ex-Mann sah, die Sie nicht zu Ertragen glaubt und völlig übersah oder es nicht Wahrhaben wollte dass, wenn Sie ihren Sohn ansieht, in einen Spiegel schaut, der ihr dann wiedergab, wie Sie selbst doch gegenüber ihrem Kind Versagt hatte.
Dies ist die einzig möglich Erklärung, die man noch aufbringen kann um das Verhalten der Mutter überhaupt nachvollziehen zu können.
Sie hat Versagt und das ist ihr auch Bewusst, jedoch will Sie sich damit nicht auseinandersetzen, sondern tritt dann, wie es ihr Sohn auch immer dann tat eine Flucht an, um möglichen Wahrheiten über sich selbst aus dem Weg zu gehen. Dies äußert sich dann, in Worten ” ich habe gerade keine Zeit, oder ich bin Müde ,oder ich brauch jetzt Ruhe..
Es waren immer Fluchtversuche vor ihrem eigenen Spiegelbild, welche aber schlussendlich zum Scheitern Verurteilt sein werden.

Natürlich wurde dann diese Ablehnung verstärkt, nach dem die Mutter feststellen musste, das C. ihren neuen Lebenspartner nicht ohne weiteres Akzeptiert, sondern diesen zunächst sehr Kritisch ja auch Ablehnend gegenübersteht.
Ob Sie selbst aus ihrem Selbst gewählten Emotionalen Zustand ausbrechen kann, hängt nicht wenig davon ab, mit welcher Intensität, es ihr gelingt ihr eigenes Versagen gegenüber ihrem Sohn, aber auch die Martyrien ihrer ersten Ehe zu Verarbeiten.
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